
Die meisten Etikettiermaschinen sind auf eine Form spezialisiert. Wenn Ihre Linie zylindrische, konische und eckige Verpackungen verarbeitet, brauchen Sie mehrere Maschinen. ULM200 geht anders vor: eine Plattform, austauschbare Werkzeuge, jede Form.
Viele Hersteller haben von Beginn an gemischte Verpackungen — runde Flaschen neben eckigen Behältern neben konischen Bechern, manchmal auch unregelmäßige Formen, die zur Marke gehören.
Standard-Etikettierer erzwingen eine Wahl: eine dedizierte Maschine pro Form, langsame manuelle Etikettierung oder Kompromisse bei der Etikettierqualität. Jeder Weg bringt Reibung.
Drei spezialisierte Maschinen bedeuten rund dreimal so viel Stellfläche, Bedienerschulung und Wartungsaufwand. Manuelle Etikettierung funktioniert für Prototypen, wird aber zum Engpass ab 200 Einheiten pro Stunde.
Viele kleine und mittelständische Hersteller verschieben die Einführung neuer Verpackungsvarianten, weil jede neue Form eine weitere Kapitalinvestition bedeuten würde. Das Ergebnis: weniger Flexibilität im Sortiment, als der Markt fordert.
ULM200 trennt den Etikettierkopf von der Verpackungshalterung. Die Halterung (wir nennen sie Werkzeugsatz) ist ein austauschbares Zubehör, das auf jede Verpackungsform abgestimmt ist — und der Wechsel dauert etwa fünf Minuten.
Der ULM200-Basis enthält einen Werkzeugsatz ohne Aufpreis, ausgewählt nach Ihrer häufigsten Form. Zusätzliche Werkzeugsätze für andere Formen kosten nur 20–80 € pro Stück — Größenordnungen weniger als eine zweite Maschine.
Der Formwechsel ist eine Fünf-Minuten-Operation: zwei Klemmen lösen, Halterung austauschen, über das HMI-Panel neu kalibrieren, Produktion fortsetzen. Etikettierkopf, Motoren, Steuerung und Software bleiben gleich.
Kapazität und Genauigkeit bleiben konstant, unabhängig von der Form: 600–900 Stück pro Stunde und ±0,2 mm Genauigkeit. Vorder- und Rückenetiketten mit programmierbarem Abstand funktionieren auf zylindrischen, konischen, eckigen oder unregelmäßigen Verpackungen gleichermaßen.
Wenn neben der Etikettierung auch eine Produktkennzeichnung benötigt wird, lässt sich der optionale Anser U2 Thermal-Inkjet-Datumdrucker direkt in den Ablauf integrieren. Gleiche Maschine, gleicher Bediener, keine zweite Station.
Kompakte Standfläche: 420 × 420 × 400 mm. Versorgung: 220V, 50/60 Hz. Pneumatische Aktivierung für Klemmung und Etikettenübergabe.
Kapazität 600–900 Stk/Stunde mit ±0,2 mm Genauigkeit. Verpackungsdurchmesser 22–300 mm (opt. bis 600 mm), Länge 45–300 mm. Etikettenbreite 15–300 mm, Höhe 25–180 mm (opt. bis 300 mm). Rollendurchmesser bis 250 mm, Hülse 76 mm.
Konstruktion aus Edelstahl 1.4301, AlMg3-Aluminium und Stahl — Gesamtgewicht ca. 60 kg. Servomotoren mit RV- und Planetengetriebe sorgen für sanfte, reproduzierbare Bewegung.
Steuerung: HMI-Panel mit gespeicherten Programmen. Der Bediener wechselt zwischen Formen durch Auswahl des entsprechenden Programms — keine manuelle Neukalibrierung außer dem Werkzeugsatzwechsel.
Werkzeugsätze — austauschbare Halterungen, abgestimmt auf die Verpackungsform: zylindrisch, konisch, eckig und kundenspezifische Geometrien. Ein Satz wird kostenlos mitgeliefert.
Optionale Datumprägung — Anser U2 Thermal-Inkjet-Familie (HP241, Smart, ProS, SmartONE-Varianten) für Datum, Charge, Lot-Code und Barcode-Markierung integriert im Etikettierzyklus.
Optionaler Ultraschallsensor — erforderlich beim Arbeiten mit transparenten Etiketten, die Standard-Fotozellen nicht erkennen können.
Servomotoren und Präzisionsgetriebe — RV- und Planetengetriebe liefern ±0,2 mm Wiederholgenauigkeit über den gesamten Geschwindigkeitsbereich.
Mit dem Wechsel von spezialisierten Etikettierern zum modularen ULM200 konsolidieren Kunden drei oder vier Maschinen zu einer Plattform. Stellfläche, Schulung und Investitionsaufwand sinken deutlich. Neue Formen kommen in Tagen hinzu, nicht Monaten.